Alkohol

alkoholEs beginnt mit dem Genuss und endet mit der Sucht. Seit 1968 ist Alkoholismus als chronische Suchtkrankheit anerkannt. Man spricht im Zusammenhang mit Alkoholsucht von einer psychischen Verhaltensstörung, die schrittweise über die Gewöhnung zur Sucht führt. Selbst kleinere Mengen Alkohol können zu Suchtverhalten führen. In der Regel erkennt man Abhängige jedoch an häufigen Rauschzuständen.

Wenn ein Betroffener noch in der Lage ist, den Anforderungen des Alltages nachzukommen, spricht man von einem funktionierenden Alkoholiker. Menschen dieser Kategorie meinen, den Aufgaben des Alltags ohne die Hilfe von Alkohol nicht mehr gewachsen zu sein. Selbstkritisch hinterfragen sollten sich Menschen, die bereits am frühen Morgen an Alkohol denken oder welchen zu sich nehmen. Einige typische Verhaltensweisen deuten auf eine Abhängigkeit von Alkohol hin.

Neben dem starken Wunsch, ihn zu konsumieren, bestehen körperliche Entzugserscheinungen. Hinsichtlich des Beginns, des Beendens und der Menge verliert der Betroffene den Überblick. Die gewünschte Wirkung wird nur dann erzielt, wenn die Alkoholmenge erhöht wird. Die Freizeitplanung orientiert sich primär am Trinken, Aktivitäten, die einen Verzicht bedeuten würden, geraten in den Hintergrund. Obwohl Alkohol den Körper und die Psyche nachhaltig schädigt und der Betroffene das weiß, ändert er sein Verhalten nicht. Wer an sich die Neigung zur Alkoholsucht feststellt, sollte seinen Arzt oder eine der vielen Beratungsstellen aufsuchen, um sich helfen zu lassen.

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