Mediensucht

MediensuchtMedien bestimmen unser Leben. Wir sind umgeben von Fernsehern, Computern, Handys und surfen ganz selbstverständlich im Internet. Die Vielfalt von Medien führt zu einem großen Angebot an Informationen und Unterhaltung. Sie kann aber auch süchtig machen. Von Mediensucht spricht man, wenn Menschen sich mit bestimmten Medien übermäßig viel beschäftigen, sehr viel Zeit mit ihnen verbringen und das alltägliche Leben mehr und mehr vernachlässigen. Mediensüchtige setzen oft ihren Arbeitsplatz aufs Spiel, verlieren das Interesse an sozialen Kontakten und riskieren den Verlust der Familie. Unter dem Oberbegriff Mediensucht verbergen sich Süchte wie die Internetsucht, die Fernsehsucht, die Handysucht oder auch die Pornosucht. Vergleichbar mit der Spielabhängigkeit wird auch bei der Mediensucht im Hirn ein Prozess ausgelöst, der zur Produktion von Endorphinen führt. Das Klingeln des Handys oder das Geräusch, wenn eine E-Mail eingeht, lösen beim Betroffenen Glücksgefühle aus, die wiederholt werden müssen. Ein weiterer Aspekt ist das Zurückziehen aus der realen Welt, die als schwierig und grau betrachtet wird. Neben den sozialen Problemen, die durch Mediensucht ausgelöst werden, kann es auch zu finanziellen Nöten kommen. Hohe Mobilfunkrechnungen können sich zu einer Schuldenfalle entwickeln. Mediensüchtige benötigen die Hilfe eines Arztes oder Therapeuten und sollten fachkundiges Personal aufsuchen.

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